Sabine Beckmann und Annemieke Fanoy

Eröffnung am 02.10.2010 ab 19:00 Uhr

OpenSpace.wohnlabor

Niederbarnimstr.6

10247 Berlin-F’hain

mob. 0178.525 33 25

Die Ausstellung läuft bis 30.10.2010

und ist geöffnet von Do. – So. 12:00 – 18:00 Uhr

Die Künstlerinnen Sabine Beckmann (1956) und Annemieke Fanoy (1970) sind Kolleginnen in der Middelburger Atelierstiftung MAS in den Niederlanden. Beckmann studierte in Los Angeles und in Köln bei Stefan Wewerka , Annemieke Fanoy an der Willem de Kooning Academie Rotterdam. Auffallend ist, dass beide Künstlerinnen auf je eigene Weise mit den Kräften des Zufalls und der Kalkulation spielen. Die Ausstellung kann gesehen werden, als ein anekdotisches Ganzes für etwas, das schon stattgefunden hat oder noch kommen wird.

Sabine Beckmann inszeniert ein Wechselspiel von ‘wilder’ Malerei einerseits und dem Messen des Bildes an dem komplexen Ganzen von Wirklichkeit andererseits. Sie arbeitet in verschieden Medien – Malerei, Zeichnung, Linolschnitt und Fotografie.  Schwerpunkt ihrer Arbeit ist jedoch die Malerei, die sichtbar die anderen Medien beeinflusst. Obwohl Beckmanns Zeichnungen immer gegenständlich waren, zeugen ihre Bildkompositionen von der Auseinandersetzung mit der abstrakten Malerei. Ihre Menschen sind vor allem Menschen in gemalten Bildern, in denen Farbe, Form und Pinselstrich als Vermittler sichtbar sind und die Verschiedenheit des Blicks übersetzen. Manche der Gemälde haben einen Moment aus der heutigen Bildflut zum Ausgangspunkt, andere sind ganz der inneren Welt auf die Leinwand entsprungen.


In den Werken von Annemieke Fanoy geht es um das Finden, und dem Ort an dem man sich befindet. Aus Sammlungen von Plastikstrohhalmen, Elektrizitätskabeln, Luftballons oder Schleifen schafft Fanoy neue geometrischen Strukturen, die sich verselbständigen, ähnlich der Zellteilung in der Natur. Gleichzeitig nisten sich aber auch Gewächse, Pflanzen und Blumen ein. Das Organische überwuchert die Technik.

Die kleineren Arbeiten Fanoy’s entstehen durch kontrollierte “Ünfälle”.

Ihre bewusst offene Arbeitsweise kann als künstlerischer Denkprozess gesehen werden, in dem Finden und Neu-Ordnen als Mittel kenntlich werden, Wirklichkeit zu begreifen.

zu sehen bis 30.10.2010 von Do. – So. 12:00 – 18:00 Uhr im OpenSpace.wohnlabor, Niederbarnimstr.6, Berlin-Friedrichshain

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